Donnerstag, 22. Dezember 2016

Kiera Cass - "Selection Stories 2"



Zwischenband 2 der Quintologie

Über den Autor:
Kiera Cass wird 1981 in South Carolina (USA) geboren und wird weltbekannt mit ihrer Jugendbuch-Reihe Selection, die sogar auf der New-York-Times-Bestseller-Liste erscheint.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Bei diesem ersten Zwischenband handelt es sich um Ausschnitte der Geschichte aus der Sicht von anderen Charakteren. In diesem Fall um die Sicht der Königin (Amberly) und die Sicht von Marlee (Die Favoritin). Da es lediglich kurze Ausschnitte handelt, ist es jeweils nur ein kurzer Zeitabschnitt, der nicht die komplette Sicht der Charaktere widerspiegelt. Man sollte diesen Zwischenband nicht vor den anderen Bänden lesen, weil man sonst zu viel über die Geschehnisse erfährt...

Meinung:

Die Königin
Aus der Sicht von Königin Amberly - ihr eigenes Casting.

Kurzweilige Geschichte mit einem zusammengerafften Casting. Auch gut und überzeugend geschrieben.
Die Ich-Perspektive unterstützt die Intensität, trotz der verkürzten Version. Da muss ich mich doch fragen, warum es für America zwei ganze Bände sein musste und Amberlys Casting auf ca. 100 passt...?

Kritisieren möchte ich hier nur, dass mir Amberly viel zu glatt ist. Da reißt auch ihre Krankheit nichts raus, sie ist einfach zu perfekt.
Das gefällt mir auch schon in der eigentlichen Romanreihe nicht. Ich weiß, dass das von der Autorin gewollt ist, ich finde es aber eher nervig.


Die Favoritin
Marlees Sicht der Dinge ist natürlich noch viel romantischer als die von America. Das ist mir schon fast zu kitschig, wie sie sich ohne mit der Wimper zu zucken für die Liebe "opfert".

Die Konsequenzen wirken auf mich ein wenig zu konstruiert. Es sieht alles ein Bisschen nach Effekthascherei aus.

Was mich aber am meisten nervt ist, dass ich wieder total gespoilert wurde. Ich lese die Bücher hintereinander weg, habe sie mir von meiner Freundin ausgeliehen. Versuche sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Und jetzt weiß ich etwas über den nächsten Band (Die Kronprinzessin), was ich echt noch nicht wissen wollte. Mist!!
Durch das Interview mit Kiera Cass am Ende habe ich zu viel erfahren. Ich hasse sowas...


Fazit:
Besser als der erste Zwischenband. Auch nicht unbedingt nötig. Lediglich ein Lückenfüller.

Zitat:
In diesem Moment wusste ich es. Er fühlte genau das, was ich fühlte. Es hätte nicht passieren dürfen, aber wie sollten wir es jetzt noch verleugnen? Was, wenn Maxon sich für mich entschied? Musste ich dann ja sagen? Was, wenn ich hier festsäße, verheiratet mit dem Prinzen, doch stets umgeben von dem Mann, den ich eigentlich wollte?
Nein.
Das würde ich mir nicht antun.
[...]
(Seite 136, aus "Die Favoritin")

Autor:Kiera Cass
Kategorie:Jugendbuch / Unterhaltung
Erstveröffentl.:2015
Ausgabe von:2015
Seiten:194
Verlag:Fischer
ISBN:978-3-7335-0145-7

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck: 3-4 

Dienstag, 20. Dezember 2016

Kiera Cass - "Selection Band III - Der Erwählte"



Band 3 der Quintologie
(Letzter Band der Trilogie um America)

Über den Autor:
Kiera Cass wird 1981 in South Carolina (USA) geboren und wird weltbekannt mit ihrer Jugendbuch-Reihe Selection, die sogar auf der New-York-Times-Bestseller-Liste erscheint.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Nur noch vier Kandidatinnen und endlich weiß America was sie will. Doch wird sie das auch bekommen...?

Meinung:
Ein spannendes Trilogie-Ende. Ja, ich weiß, die Geschichte geht weiter.
Aber hier gibt es eindeutig einen Abschluss, was ich sehr gut finde. Zumindest die ursprüngliche Story à la "Bachelor", wird in diesem Band zu ende erzählt. Für mich sehr stimmig, passt der dritte Teil sehr gut zu seinen Beiden Vorgängern.

Lediglich an manchen Stellen wird meiner Meinung nach etwas zu dick aufgetragen. Die meiste Zeit macht sich America nur Gedanken über ihr Liebesleben, da passt die "Rebellen-Realität" an manchen Stellen nicht gut rein. Zumindest passiert da immer ganz plötzlich was, so dass ich das manches Mal (eigentlich immer) nicht so gut eingefügt finde.
Natürlich macht das den Roman auch etwas abwechslungsreicher - ohne diese "Szenen" wäre die Geschichte für mich etwas zu langweilig.

Immer noch gefällt mir die Idee die hinter der Zukunftsversion steckt ganz gut. Nach mehreren Kriegen etabliert sich in den USA ein Königreich mit einem Kastensystem - guter Ausgangsstoff, denke ich!

Ich bin jetzt sehr gespannt auf die letzten beiden Bände. Ich erwarte schon irgendwie, dass es jetzt weniger um den Liebeskram gehen wird, sondern mehr um die Politik, die Kasten und die Rebellen.

Noch etwas was mich am Ende irgendwie total gestört hat:

ACHTUNG! RIESEN SPOILER ALARM NICHT WEITERLESEN, WENN DU DIE BÜCHER NOCH LESEN WILLST ACHTUNG! ACHTUNG!
mich nervt total, dass Aspen am Ende der Brautführer ist! Ein paar Seiten vorher will Maxon wegen Aspen mit ihr Schluss machen und dann dieses Ende - unrealistisch!
Naja.

Aber insgesamt haben mir die drei Bücher bisher gut gefallen. Sie waren auf jeden Fall mega gut geschrieben.

Mein größter Kritikpunkt ist das etwas nervige Hin und Her - "liebe ich ihn oder ihn...?"
Alles in Allem aber doch empfehlenswerte Jugendbuchreihe. Am ehesten aber wohl für Mädchen :-)


Fazit:
Schöner Abschluss der Trilogie rund um America.

Zitat:
Ich schaute ihn an und war fast wütend darüber, dass er es noch mal von mir hören wollte. Weißt du denn nicht schon längst, was ich für dich empfinde, hätte ich ihn am liebsten angeschrien. Denkst du denn gar nicht mehr an die Nacht im Schutzraum?
Doch ehrlich gesagt hätte ich selbst gerade ein wenig Bestätigung gebrauchen können. Was war geschehen, was mich so verunsichert hatte?
[...]
(Seite 68)

Autor:Kiera Cass
Kategorie:Jugendbuch / Unterhaltung
Erstveröffentl.:2014
Ausgabe von:2015
Seiten:370
Verlag:Fischer
ISBN:978-3-7373-6498-0

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:3
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck: 3-4 

Montag, 12. Dezember 2016

Kiera Cass - "Selection Stories 1"



Zwischenband 1 der Quintologie

Über den Autor:
Kiera Cass wird 1981 in South Carolina (USA) geboren und wird weltbekannt mit ihrer Jugendbuch-Reihe Selection, die sogar auf der New-York-Times-Bestseller-Liste erscheint.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Bei diesem ersten Zwischenband handelt es sich um Ausschnitte der Geschichte aus der Sicht von anderen Charakteren. In diesem Fall um die Sicht von Maxon (Der Prinz) und die Sicht von Aspen (Der Leibwächter). Da es lediglich kurze Ausschnitte handelt, ist es jeweils nur ein kurzer Zeitabschnitt, der nicht die komplette Sicht der Charaktere widerspiegelt. Man sollte diesen Zwischenband nicht vor den anderen Bänden lesen, weil man sonst zu viel über die Geschehnisse erfährt...

Meinung:

Der Prinz
Was soll das gewesen sein? Das Casting aus Maxons Sicht??

Zunächst muss ich sagen, dass ich von dieser Geschichte schwer enttäuscht bin. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich "Die Königin" zuerst gelesen habe, weil sie zeitlich vor "Der Prinz" einzuordnen ist. Und diese andere Geschichte gefällt mir tausendmal besser.

Hier werden nur ein paar Szenen vom Casting-Beginn nacherzählt und um Maxons Gedanken ergänzt. Langweilig, weil man sich seine Gefühlswelt schon genau so vorgestellt hat.
Cass vermittelt in den eigentlichen Selection Romanen schon ein sehr gutes Bild von dem Prinzen. Da hätte man sich diese Geschichte hier genauso gut sparen können. Schade.

Ich denke, mit nur wenigen Veränderungen würde alles viel mehr her machen - man hätte noch mehr Momente aufgreifen können, die wir nicht schon durch die Romane kennen. Usw.


Der Leibwächter
Die Geschichte aus Aspens Sicht.

Auf jeden Fall spannender und interessanter, als aus Maxons Sicht. Das liegt vermutlich daran, dass die meisten Szenen unbekannt sind und nicht schon in den anderen Romanen verarbeitet wurden.

Außerdem hilft diese Geschichte um Aspen etwas mehr abzugewinnen. Er wirkt tatsächlich äußerst verliebt und was auch immer er geplant hatte, alles schmilzt am Ende dahin...

Fazit:
Ein Zwischenroman der lediglich als Lückenfüller dient, um die Wartezeit zum nächsten Buch zu verkürzen. Hätte nicht unbedingt sein müssen, und wenn, hätte man mehr draus machen können.

Zitat:
Da ich sie nicht beleidigen wollte, setzte ich weit oben an. "Eine Zwei? Eine Drei?"
"Fünf."
Das war also ein Fünfer-Mädchen. [...] Wieder schmunzelte ich und versuchte den Namen dieser amüsanten jungen Dame herauszufinden. [...]
"Ich bin America."
"Prima", sagte ich mit einem Lächeln. Schon allein wegen ihres Namens konnte ich kaum fassen, dass sie es ins Casting geschafft hatte. Es war der frühere Namen unseres Landes, eines störrischen Landes voller Mängel, das wir in eine starke Nation verwandelt hatten. [...]
(Seite 65)


Autor:Kiera Cass
Kategorie:Jugendbuch / Unterhaltung
Erstveröffentl.:2014
Ausgabe von:2014
Seiten:272
Verlag:Fischer
ISBN:978-3-7335-0043-6

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:3
Fantasie:2
Gesamteindruck: 2 

Dienstag, 6. Dezember 2016

Kiera Cass - "Selection Band II - Die Elite"



Band 2 der Quintologie

Über den Autor:
Kiera Cass wird 1981 in South Carolina (USA) geboren und wird weltbekannt mit ihrer Jugendbuch-Reihe Selection, die sogar auf der New-York-Times-Bestseller-Liste erscheint.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
America ist unter den letzten Sechs. Aber kann sie sich damit abfinden, dass Prinz Maxon sich auch die anderen Bewerberinnen ganz genau anschaut...

Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich diesen zweiten Band um ein Vielfaches spannender finde als seinen Vorgänger.
Man fiebert richtig mit, bei allen verbotenen Sachen die America unternimmt. Immer besteht die Gefahr, dass sie erwischt wird. Das ist gut gemacht und passt zu dem intensiven Erzählstil, der mir super gefällt.

Es handelt sich jetzt auch nicht mehr nur alles um die Liebesschnulze, sondern auch teilweise um die politischen Umstände im Land. Das tut dem Buch meiner Meinung nach sehr gut und sorgt für Abwechslung.

Dennoch bin ich etwas genervt von dem ständigen Hin und Her unserer Protagonistin. Ist sie wieder auf Maxon sauer, rennt sie zu Aspen und umgekehrt. Immer wieder das Gleiche. Das mochte ich irgendwann schon gar nicht mehr hören. Schade.

Trotzdem freu ich mich schon sehr auf die nächsten Bände. Wobei ich chronologisch lese und jetzt erstmal bei den Zwischengeschichten/Sichtwechseln weitermache...

Fazit:
Gelungener zweiter Band dieses Fünfteilers. Das Lesen macht Spaß.

Zitat:
Er bewegte ganz leicht seine Hand, bis sie auf dem unteren Teil meines Rückens ruhte, und ermutigte mich, ihm nah zu bleiben. Diese Berührung machte mir mit einem Mal so vieles deutlich. [...]
Noch nie war ich mir so sicher gewesen.
Und zum ersten Mal sah ich es im Geiste vor mir - die erwartungsvollen Gäste und Maxon, der an seinem Ende auf mich wartete. Durch diese kleine Berührung bekam plötzlich alles einen Sinn.
[...]
(Seite 102)

Autor:Kiera Cass
Kategorie:Jugendbuch / Unterhaltung
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2014
Seiten:386
Verlag:Fischer
ISBN:978-3-7373-6242-9

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:3
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck:3-4

Sonntag, 4. Dezember 2016

Kiera Cass - "Selection Band I"



Band 1 der Quintologie

Über den Autor:
Kiera Cass wird 1981 in South Carolina (USA) geboren und wird weltbekannt mit ihrer Jugendbuch-Reihe Selection, die sogar auf der New-York-Times-Bestseller-Liste erscheint.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Der Bachelor als Roman. Aus der Sicht einer Kandidatin. Und der Bachelor ist ein Prinz.
Damit lässt sich alles beschreiben.

Meinung:
Der Stil gefällt mir ganz gut - es ist sehr unterhaltsam und auch nicht zu kitschig beschrieben. Wobei es gegen Ende dieses ersten Teils doch recht romantisch und auch dramatischer zugeht, als am Anfang.

Schade, dass die politischen Themen etwas kurz kommen. Obwohl die Unterschiede der Kasten (die in diesem "neuen" Amerika der Zukunft nun etabliert sind) oft angesprochen werden.
Insgesamt handelt es sich für mich um eine interessante Darstellung eines Neuanfangs nach einem vierten Weltkrieg.
Ich vermute, dass die Autorin hiermit klar stellen will, dass diese Zukunftsvision in weiter Ferne liegt (deshalb vierter Weltkrieg). Gleichzeitig wirkt die Welt nicht so fremd wie in einer Dystopie, bei der die Menschheit nur knapp ihrem Untergang entronnen ist.

Obwohl mich das Thema und Drumherum nicht besonders ansprechen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das spricht ja schon für sich...

Gut gelungen.
Band 2-5 folgen...

Fazit:
Gut geschriebenes Jugendbuch, dessen Handlung und Hintergrund etwas zu wünschen lassen...

Zitat:
Seine Lippen begannen über meinen Hals zu streifen, und ich sog unwillkürlich die Luft ein. Dann wanderten sie über mein Kinn und verschlossen meinen Mund, brachten mich zum Verstummen. Ich umschlang Aspen, und unsere Haut war schweißnass von der feuchtwarmen Nachtluft und unserer gierigen Hast.
Gestohlene Momente.
[...]
(Seite 57)

Autor:Kiera Cass
Kategorie:Jugendbuch / Unterhaltung
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2014
Seiten:370
Verlag:Fischer
ISBN:978-3-7373-6188-0

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:4
Fantasie:2
Gesamteindruck:3

Montag, 28. November 2016

Franz Kafka - "Die Verwandlung"

Bild-Quelle: www.amazon.de


Über den Autor:
Franz Kafka wird 1883 in Prag geboren und stirbt 1924 in einem Wiener Sanatorium an Kehlkopf-Tuberkulose, nach einem wenig erfolgreichem Leben. Kafka, einer der bedeutendste Erzähler des 20. Jahrhunderts, mit seiner formal wie inhaltlich einzigartigen Schreibweise, ist keiner literarischen Strömung zuzuordnen.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Gregor erwacht in seinem Bett und stellt fest, dass er sich in ein riesiges Insekt verwandelt hat.
Die Erzählung handelt von seinen Emotionen, den Aktionen/Reaktionen seiner Familie und deren Entwicklung, bis zu Gregors Tod nach einigen Monaten.

Meinung:
Die Erzählung ist intensiv und überraschend fantasievoll für ein Werk aus dieser Zeit.

Man fühlt sofort mit Gregor mit. Dennoch habe ich mir später gewünscht, er hätte versucht irgendetwas an seiner Lage zu verbessern oder zu ändern.

Aber darum scheint es gar nicht zu gehen. Es kommt mir vor, als wollte er seinem alten Leben auf diese Weise entfliehen. Eine Zeit lang habe ich sogar gedacht, er hätte sich nicht wirklich in ein riesiges Insekt verwandelt, sondern er hätte "lediglich" ein psychisches Problem.

Wirklich erschreckend für mich ist die Reaktion der Familienmitglieder auf Gregors Verwandlung. Die Eltern wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben, geschweige denn Helfen. Das kommt mir sehr scheinheilig und wenig sozial vor.
Die Schwester nutzt die Gelegenheit um selbst in der Familie aufzusteigen. Am Ende hat sie eine tonangebende Stellung innerhalb der Familie. Das wirkt auf mich äußerst verräterisch. In gewisser Hinsicht, hat sie sich mehr verwandelt als Gregor, der zunehmend hilflos wird und langsam eingeht.

Insgesamt macht mich die Geschichte sehr traurig.

Da es sich um das erste Werk von Kafka handelt, dass ich gelesen habe, war ich doch sehr überrascht von dem modernen Stil. Sehr beeindrucken - ich hatte weniger erwartet...

Fazit:
Eine kurzweilige, tragische Erzählung, die vom Stil her ihrer Zeit weit voraus eilt.


Autor:Franz Kafka
Kategorie:Erzählung
Erstveröffentl.:1915
Ausgabe von:2016
Seiten:73
Verlag:Kindle Edition
ASIN:B004UBAIAC

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:3
Charaktere:4
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:4
Gesamteindruck:3-4

Dienstag, 22. November 2016

James Dashner - "Maze Runner - Die Auserwählten 3 - In der Todeszone"



Band 3 der Maze Runner-Trilogie

Über den Autor:
James Dashner wird 1972 in Georgie (USA) geboren. Er studiert und arbeitet zunächst im Bereich Rechnungswesen, bevor er beschließt sich gänzlich der Schriftstellerei zu widmen. 2003 bringt er seinen ersten Roman heraus und erhält in den folgenden Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine Werke.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die Experimente sind vorbei. Zumindest wird das von ANGST behauptet. Thomas und seine Freunde trauen der Organisation aber nicht über den Weg und beschließen zu fliehen. Können sie etwas gegen die Versuche an den Menschen unternehmen?

Meinung:
Thomas wird uns in der gesamten Trilogie als äußerst willensstark präsentiert. Er übersteht die übelsten Situationen und unwegsamsten Wendungen fast ohne Blessuren. Zumindest merkt man ihm nichts davon an und das, obwohl er sogar mehrfach angeschossen wird. Etwas unrealistisch wie viel er als einzelner Mensch, oft sogar auf sich allein gestellt, wegstecken kann.
Dabei nimmt sein Charakter durch immer mehr wiederkehrende Erinnerungen, im Laufe der drei Bücher an Tiefe und Facettenreichtum enorm zu. Das gefällt mir sehr gut.
Von den anderen Charakteren bekommen wir nur sehr wenig mit. Erst am Ende kommt auch hier einiges an Background zu Tage, aber erst nach dem eigentlichen Roman.

Den Abschluss (letzte Teil des dritten Buches) finde ich einerseits durch die Berichte der Wissenschaftler sehr gelungen und atmosphärisch. Andererseits sagt mir die Auflösung wenig zu, weil ich mit etwas Spektakulärerem gerechnet habe. Die ganze Spannung wird bis zum zerreißen aufgebaut. Als Leser überlege ich mir schon verschieden Szenarien für ein mögliches Ende. Und dann geht alles ganz schnell und endet fast schon unwirklich und etwas unrealistisch. (Achtung Spoiler: wo soll dieser paradiesische, sichere Ort sein, wo die Immunen am Ende landen? Warum sind hier nicht schon Menschen? Warum ist dieser Ort von den Sonneneruptionen offensichtlich verschont geblieben? Zu viele Fragen für meinen Geschmack.)

Für mich gibt es gegen End noch ein paar andere Ungereimtheiten. Sowieso hört es sich alles schon ziemlich nach Drehbuch an. Bestimmt war von Anfang an geplant, die drei Bücher verfilmen zu lassen.
Also leider etwas zu konstruiert.

Aber auf jeden Fall gut geschrieben. Obwohl das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich immer hundertprozentig in Thomas hineinversetzen. Am Ende kann man seine Furchtlosigkeit richtig spüren. Aus meiner Sicht sehr gut gemacht.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Trilogie super gefällt. Die Idee und das Thema finde ich fesselnd. Später merkt man, dass es nicht nur eine Dystopie ist, sondern auch richtige Zombies unterwegs sind. Diese sind aber nicht wie gewöhnlich hirnlos und blutrünstig. Thomas lernt Cranks in verschiedenen Krankheitsstadien kennen, was viel realistischer ist, als stupide Tötungsbestien.

Das Lesen der Trilogie machst wirklich Spaß und ist auch nicht nur für Jugendliche zu empfehlen.

Als nächstes will ich mir die ersten Beiden Filme mal anschauen. Der dritte Film muss warten, bis sich der Hauptdarsteller von seinen Verletzungen vom Dreh erholt hat und der Film fertig produziert werden kann.
Bin schon gespannt...

Fazit:
Eine gelungene Dystopie für Jugendliche und Erwachsene. Super geschrieben. Am Ende meiner Meinung nach mit kleinen Schwächen in der Story.
Empfehlenswert.

Zitat:
Newt, Brenda und Minho feuerten durch den Türspalt hindurch Granaten in die Dunkelheit. Thomas ging vorsichtig auf seine Position und fing ebenfalls an, in das Gewirr tanzender Stromschläge zu schießen, die hinter der Tür knisterten. Das nachladen dauerte ein paar Sekunden, aber in Kürze hatten sie einen Teppich aus grellem Licht und Explosionen erzeugt. Nirgendwo ein Zeichen von Menschen, niemand erwiderte ihr Feuer.
Thomas ließ die Waffe sinken. "Stopp!", schrie er. "Verschwendet keine Munition mehr!"
[...]
(Seite 95)

Autor:James Dashner
Kategorie:Dystopie / Fantasy / Jugendbuch 
Erstveröffentl.:2011/2013
Ausgabe von:2014
Seiten:530
Verlag:Carlsen
ISBN:978-3-551-52068-5

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:4
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:4
Gesamteindruck:4

Donnerstag, 3. November 2016

James Dashner - "Maze Runner - Die Auserwählten 2 - In der Brandwüste"



Band 2 der Maze Runner-Trilogie

Über den Autor:
James Dashner wird 1972 in Georgia (USA) geboren. Er studiert und arbeitet zunächst im Bereich Rechnungswesen, bevor er beschließt sich gänzlich der Schriftstellerei zu widmen. 2003 bringt er seinen ersten Roman heraus und erhält in den folgenden Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine Werke.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die Lichter realisieren, das man der Organisation ANGST nicht trauen kann. Sie müssen es irgendwie schaffen durch die Brandwüste und die Stadt in den "sicheren Hafen" zu gelangen. Doch die Stadt ist überlaufen von den Cranks.

Meinung:
Als mittlerer Band der Trilogie lebt der Roman davon teilweise Fragen zu beantworten, aber immer wieder Neue aufzuwerfen. An dieser Stelle möchte ich nicht gerne viel Spoilern, deswegen mache ich es kurz:

Das Buch ist actionreicher als sein Vorgänger. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Folge von "The Walking Dead" an. Oder wie eine Mischung aus "Mad Max" und "Die Tribute von Panem".
Man fiebert mit dem dem Hauptcharakter mit. Aber es stört mich, dass er so blind und blauäugig durch die Gegend rennt. Wenn ihm jemand was getan hat, ist das nach zwei Seiten wieder vergeben und vergessen. Auch wenn gesagt wird, das Tom am Ende kein Vertrauen mehr zu Teresa hat, merkt man davon nicht viel. Finde ich schlecht umgesetzt.

Mehr kann ich eigentlich erst sagen, wenn ich auch den dritten Band gelesen habe. Man muss die Trilogie glaube ich eher als Ganzes bewerten.

Fazit:
Actionreicher und spannender als sein Vorgänger, lässt aber viele Fragen offen. Mal sehen, wie es weitergeht...

Zitat:
Es war eine Wüste.
Vor ihnen erstreckte sich die flache Einöde aus trockener, lebloser Erde, so weit das Auge reichte. Weit und breit kein Baum. Kein Busch. Keine Hügel oder Täler. Nichts als ein orangegelbes Meer aus Staub und Steinen; heiße Luft schwamm am Horizont und waberte himmelwärts, als ob jedes Leben, das es dort vielleicht geben mochte, in den wolkenlosen, blassblauen Himmel schmelzen würde.
[...]
(Seite 136)

Autor:James Dashner
Kategorie:Dystopie / Fantasy / Jugendbuch 
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2014
Seiten:484
Verlag:Carlsen
ISBN:978-3-551-52068-5

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4-5
Handlung:4
Charaktere:4
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:4--

Montag, 31. Oktober 2016

Randall Munroe - "What if? Was wäre wenn?"


Bild-Quelle: www.amazon.de


Über den Autor:
Randall Munroe wird 1984 in Pennsylvania geboren und arbeitet nach seinem Uni-Abschluss für die NASA an Robotern. Seit 2006 startet er seine Vollzeit-Karriere als Comic-Zeichner. Er wird bekannt durch seinen Webcomic auf xkcd.com
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Das Sachbuch beschäftigt sich mit allerhand hypothetischen, wissenschaftlichen Fragen an den Autor, bei denen eine extreme Fiktion mitspielt. Zum Beispiel:
"Wie lange könnte ein Atom-U-Boot auf einer Erdumlaufbahn durchhalten?"
"Wie viel MACHT-Energie kann Yoda erzeugen?"
"Wie hoch kann ein Mensch werfen?"
usw.

Meinung:
Das Buch lässt sich flüssig lesen, obwohl es sich um ein gut recherchiertes Sachbuch handelt. Der Autor lockert die wissenschaftlichen Erörterungen immer wieder durch seine lustigen Comics und allerhand einfallsreiche Kommentare und Fußnoten auf. Er macht hierbei auch witzige Bezüge zu den klassischen Fantasy und Science Fiction Geschichten, wie z.B. Star Wars...

Besonders gut gefällt mir sein Kapitel "Selbstbefruchtung", in dem er auch anschaulich die menschliche Genetik/Erblehre erklärt (für mich besonders interessant, weil ich Biologie nach der Zehnten abgewählt habe und deswegen keine Erblehre in der Schule durch genommen habe).

Außerdem finde ich, dass er in dem Kapitel "Lego-Brücke" besonders lustige und gut passende Fußnoten verwendet.
Er nimmt dabei auf geschickte Weise immer wieder Leute auf Korn, ohne dass es sehr angreifend wirkt.

Manche Kapitel sind lehrreicher als andere, aber alle sind irgendwie unterhaltsam. Wobei ich sagen muss, dass mir die zweite Hälfte besser gefallen hat als die Erste.

Meistens werden Physikfragen beantwortet - schade, dass nicht mehr auf die Bio Fragen eingegangen wird. Überhaupt wundere ich mich manchmal warum er einige Fragen in die Rubrik "Seltsame (und beunruhigende) Fragen aus dem "What if?"-Posteingang" abschiebt. Hier lässt er sie meist unbeantwortet und macht sich auch noch in Form eines Comics/einer Karikatur darüber lustig. Denn ich finde "Kann man so viel weinen, dass man davon austrocknet?" und "Wie hoch liegt der gesamte Nährwert eines durchschnittlichen menschlichen Körpers (Kalorien, Fett, Vitamine, Mineralstoffe usw.)?" mindestens genau so interessant, wie (die ausführlich beantwortete Frage) "Was wäre, wenn man eine Gewehrkugel von der Dichte eines Neutronensterns aus einer Handfeuerwaffe (wie auch immer) auf die Erdoberfläche abfeuert - würde die Erde da zerstört werden?".

Insgesamt macht mir das Buch Spaß aber ich kann es nur Leuten empfehlen, die sich auch sehr für wissenschaftliche Themen interessieren. Also ist das Buch aus meiner Sicht nur für Nerds und solche die es werden wollen interessant.

Fazit:
Wirklich nett für Zwischendurch. Super recherchiert. Macht Spaß, wenn man auf Wissenschaft steht...


Autor:Randall Munroe
Kategorie:Sachbuch, Science Fiction, Unterhaltung 
Erstveröffentl.:2014
Ausgabe von:2014
Seiten:368
Verlag:Knaus
ISBN:3-813506-525

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:2
Spannung:2
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck: 3 

Freitag, 21. Oktober 2016

Susanne Riderer - "In Dir geborgen - Mein Krebs-Tagebuch"



Über den Autor:
Susanne Riderer (geb, 1967) ist Übersetzerin und engagiert sich ehrenamtlich in der Öffentlichkeitsarbeit des Missionswerks Wycliff.
(Quelle: aus dem Buch / Klappentext)

Inhalt/Über das Buch:
Susanne entdeckt einen Tumor und handelt nicht sofort. Sie lässt sich noch etwas Zeit bevor sie zum Arzt geht. Dann nimmt sie aber alles mutig auf sich und fühlt sich stets getröstet von Gott und der Aufmerksamkeit ihrer vielen Freunde.

Meinung:
Dieses kleine Büchlein lag bei meinem Vater auf dem Schreibtisch. Seine Frau konnte es leider nicht mehr, sie ist vor zehn Tagen an Krebs gestorben...

Um Krebs geht es auch in diesem Buch. Die Autorin schreibt von ihren Erfahrungen mit Brustkrebs.
In ihren kurzen Tagebucheinträgen fasst sie immer wieder Mut durch ihren Glauben. Sie verlässt sich darauf, dass Gott schon weiß was ER tut, und dass ER auch mit ihrer Krankheit einen höheren Sinn verfolgt. Sie vertraut vollständig auf Gott und hat auch keine Angst vor dem Tod, weil sie aus ihrer Sicht dann das Leben nach dem Tod bei Gott antreten würde.

Es ist eine schöne Vorstellung - vor nichts Angst haben. Alles wird kommen, wie Gott es geplant hat. Sie sagt zwar, man muss trotzdem alles hier versuchen zur Heilung (Operationen, Chemo, usw.), aber letztlich liegt es in Gottes Hand.
Kann ich das auch glauben? Habe ich genug Vertrauen, um mein Leben in SEINE Hände zu legen? Ich denke, ich bin schon so weit. Überhaupt, wenn man schon relativ viel Leid erfahren hat, kann man den Dingen entspannter entgegen blicken. Man kann doch alles irgendwie überstehen und wenn nicht, dann hat es halt nicht sollen sein - so spricht man sich dann immer selbst zu.
Ist das ein Fehler?
Ich meine ja nicht, dass man aufgeben soll. Aber sich nur zu fürchten bringt überhaupt nichts.

Ich finde es schade, dass das Buch nicht weiter in die Tiefe geht. Es handelt sich wirklich nur um kurze Notizen. Man kann sich noch so viele Gedanken dazu machen. Aber das muss man dann allein. Das Buch dient hier nicht als Werkzeug für diese tiefen Gedanken.

Die Bibelstellen sind wirklich schön ausgewählt und überaus passend eingearbeitet. Gefällt mir insgesamt sehr gut.
Dennoch würde ich das Buch niemandem in die Hand drücken, der selbst gerade schlimm erkrankt ist - wirkt das Buch auf mich doch sehr kurzweilig, auch was das schwierige Thema des Umgangs mit so einer Krankheit ist. Es wirkt fast so, als wäre es ein leichtes mit der Krankheit fertig zu werden. Mit Gottes Hilfe möge es das vielleicht auch sein, aber es kann auch ganz anders aussehen. Schwieriges Thema. Zu kurzes Buch dafür.

Fazit:
Nett eingearbeitete Bibelzitate, in eine eher schwierige Situation und dafür leider etwas flach bearbeitet...

Zitat:
Am Abend vor der Computertomografie stoße ich auf Jeremia 17,7-8: "Gesegnet ist der Mensch, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie eine Baum, am Wasser gepflanzt ... Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich nicht ..."
   Am nächsten Morgen komme ich also in diese berühmt-berüchtigte Röhre. Bevor der Arzt mir das Kontrastmittel spritzt, sagt er: "Sie werden wahrscheinlich gleich so eine Hitze fühlen, aber Sie brauchen nicht zu erschrecken, das ist nichts Schlimmes." Ich muss fast grinsen, denke dankbar an den Vers von gestern Abend, und antworte: "Nein, wenn die Hitze kommt, fürchte ich mich nicht."
[...]
(Seite 20, Die Hitze)

Autor:Susanne Riederer
Kategorie:Erfahrungen, Tagebuch, Notizen 
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2010
Seiten:116
Verlag:Francke
ISBN:978-3-86827-198-0 

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3-4
Handlung:2
Charaktere:2
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:2
Gesamteindruck:

Mittwoch, 28. September 2016

J. K. Rowling - "Harry Potter und das verwunschene Kind"



Teil Eins und Zwei - Ein Theaterstück von Jack Thorne

Über den Autor:
Joanne Kathleen Rowling wird 1965 in England geboren und muss nach einer gescheiterten Beziehung als Alleinerziehende von Sozialhilfe leben. In dieser Zeit entsteht der erste Band der Harry-Potter-Heptalogie - die Bücher, die sie weltweit zu einer Legende werden lassen!
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Harrys jüngster Sohn, Albus, schlägt nun gar nicht nach ihm. Dann landet Albus ausgerechnet noch in Slytherin. Dort fühlt der sich aber sehr wohl und freundet sich promt mit Malfoys Sohn, Scorpius, an. Die Jahre vergehen, aber Albus steht immer im Schatten seines berühmten Vaters. Als er dann noch gebeten wird die Zeit zu ändern und Cedric Diggory zu retten, der damals beim Trimagischen Turnier gestorben ist, will Albus endlich allen zeigen, dass er was drauf hat...

Meinung:
Zunächst muss ich nochmal betonen, dass es sich hierbei nicht um einen Roman handelt, sondern um das fertige Theater-Script in Endform. Offenbar waren viele Leser und Harry Potter Fans irritiert, als sie das Buch aufschlugen und ein Stück vor sich sahen. Ich wusste genau was auf mich zukommt und wurde auch nicht enttäuscht.

Es handelt sich aus meiner Sicht um ein wirklich gelungenes kleines Theaterstück, was offensichtlich für die ganze Familie konzipiert wurde.
Die Handlung ist nicht besonders umfangreich. Die Geschehnisse sind recht überschaubar. Aber es entwickelt sich doch reichlich Action und ich konnte mir beim Lesen jede einzelne Szene wunderbar vorstellen. Das Script ist wirklich gut geschrieben.
Für mich lies es sich runter lesen wie nichts. Das es als Theaterstück geschrieben ist, stört mich gar nicht - nach kurzer Zeit habe ich das nicht mal mehr gemerkt, ich habe direkt die Figuren auf der Bühne gesehen. Kein Problem, dass es keine atmosphärischen Beschreibungen der Umgebung oder Ähnliches gab. Dadurch, dass ich alle Harry Potter Romane (teilweise sogar mehrmals) gelesen habe, hatte ich keine Probleme mir die ganze Welt und die einzelnen Situationen sofort vorzustellen. Das dürfte jeder Fan ohne Stress hinbekommen haben.

Grundsätzlich gefällt mir auch die Idee mit der Zeitreise. Dabei hat sich aus meiner Sicht am Ende ein kleiner Drehbuchfehler eingeschlichen: (Achtung Spoiler Alarm) Albus ist bereits in einer anderen Zeitlinie und lässt seinem Vater dann eine nachricht zukommen, die dieser in seiner (also Albus alter Zeitlinie) liest - etwas unlogisch, da Albus ja schon in einer neuen Zeitlinie ist...

Dennoch macht die ganze Geschichte sehr viel Spaß und man denkt angestrengt mit, ob die Zeitreisen jetzt zum gewünschten Ergebnis führen...

Fazit:
Kein Roman, kein literarisches Meisterwerk, aber ein wirklich nettes Theaterstück und ein Muss für jeden Harry Potter Fan!

Zitat:
GINNY:  Harry. Was ist los?
HARRY: Alles in Ordnung. Mir geht's gut. Hab dich verstanden. Ich werd versuchen -
GINNY:  Tut die deine Narbe weh?
HARRY: Nein. Nein. Mir geht's gut. Also, nox das jetzt weg und lass uns schlafen.
GINNY:  Harry. Wann hat deine Narbe zum letzten Mal wehgetan?
(Harry wendet sich GINNY zu, sein Gesicht spricht Bände.)
HARRY: Vor zweiundzwanzig Jahren.
[...]
(Seite 56)

Autor:J. K. Rowling
Kategorie:Fantasy, Theaterstück
Erstveröffentl.:2016
Ausgabe von:2016
Seiten:340
Verlag:Carlsen
ISBN:978-3-551-55900-5

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:2
Fantasie:3
Gesamteindruck:

Sonntag, 24. Juli 2016

No. 178 - "Willkommen in...Alken"

Wir haben hier wieder zwei nette Tage verbracht. Alken ist wirklich ein wunderschönes Örtchen an der Mosel. Die Eltern von einem sehr guten Freund wohnen hier und haben hier ein Haus mit Ferienwohnungen. Einmal im Jahr quartieren wir uns hier ein und verbringen ein paar schöne Tage mit Brettspielen und unseren Freunden. Das ist immer super schön.

Diesen Cache haben wir schnell gefunden, als wir morgens zum Bäcker aufgebrochen sind.
Super schöne Gegend hier an der Mosel!

GC61CDA - "Willkommen in...Alken" - Alken - D

Freitag, 1. Juli 2016

Dan Brown - "Inferno"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Band 4 der Robert-Langdon-Reihe

Über den Autor:
Dan Brown wird 1964 in Exeter (New Hampshire) geboren und wächst als wohlbehütetes Kind intellektueller Eltern auf. Nach seinem Englisch- und Spanischstudium startet er eine weniger erfolgreiche Karriere als Musiker, die er aber nach wenigen Jahren aufgeben muss.
Ab 1995 arbeitet er als Lehrer und beginnt parallel seine Schriftstellerkarriere. Der Durchbruch als Autor gelingt ihm mit seinem Roman Sakrileg (2003), das zweite Buch um den sympathischen Professor Dr. Langdon.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Ein genialer Gen-Wissenschaftler will dafür sorgen, dass die Überbevölkerung der Menschen gestoppt wird. Er will einen Erreger loslassen, der eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes verursacht. Ist Dr. Robert Langdon schnell genug um den Spuren zu folgen, oder wird ein Inferno wie in Dantes "Göttlicher Komödie" ausgelöst...?

Meinung:
Leider muss ich vorweg nehmen, dass ich insgesamt sehr enttäuscht von dem Roman bin und dass es wohl der letzte Dan Brown gewesen sein wird, den ich gelesen habe.

Die Geschichte beginnt für den Leser ziemlich frustrierend: mit einem Gedächtnisverlust des Hauptcharakters.
So geht es auch die ganze Zeit weiter - unser Protagonist, Robert Langdon, fragt sich dauernd, was er die letzten zwei Tage verpasst hat und ist lediglich auf der Spur seiner eigenen Erinnerungen.

Die Dramatik der Handlung wird zwar zu Beginn langsam aufgebaut, verpufft aber in einem wenig spektakulären Ende. Das große Drama bleibt aus. Das stört mich als Leser doch enorm. Außerdem wird die Geschichte nicht mal richtig aufgelöst - das Problem bleibt am Ende weiterhin bestehen. Zurück bleibt für mich ein Gefühl, als herrsche jetzt "Friede, Freude, Eierkuchen"...
Leider enttäuschend.

Bisher leben die Romane um Langdon ja davon, dass Brown den Ort der Handlung genau unter die Lupe nimmt und geschichtlich und kunsthistorisch für mich, unwissenden Leser, aufbereitet und interessant macht. Bei diesem Buch fehlt mir dieses Gefühl und die dazugehörige Atmosphäre völlig. Es spielt dieses Mal in mehreren großen und interessanten Städten, so dass alle irgendwie auf der Strecke bleiben. Kurz werden noch die beliebtesten Ziele aneinander gereiht und Langdon ergießt sich noch in Selbstreflektion über die Orte. Es kommt für mich einfach keine Intensität rüber; es wirkt auf mich, als wollte Brown dieses Mal nur mit seiner Recherche prahlen. Bei mir kommt so keine gute Stimmung auf.

Die Charaktere werden aus meiner Sicht auch nicht wirklich beleuchtet. Über die Hauptfiguren erfährt man praktisch kaum Hintergrund. Wahrscheinlich wird vorausgesetzt, das man den Charakter des Robert Langdon bereits kennt. Das kann ich aber nur zum Teil gut heißen, denn trotzdem ist seit seinem letzten Abenteuer ja auch wieder einige Zeit vergangen und er mag sich sicherlich auch verändert haben. Entwicklung?!

Für einen "neuen" Leser ist diese Geschichte also erst Recht nichts...

Fazit:
Alles in Allem bin ich also sehr enttäuscht von dem Buch, der Geschichte und dem Stil. Echt schade, da ich ein Fan von der Robert Langdon Reihe war und diese Bücher zu den wenigen Thrillern/Krimis gehört haben, die ich lesen mochte.

Zitat:
"Sehr wohl." Der Provost machte sich eine Notiz. "An wen soll ich dieses Objekt liefern?"
"An die silberhaarige Teufelin."
Der Provost blickte auf. "Ein Geschenk für Ihre Peinigerin?"
Die Augenlider des Klienten flatterten. "Mehr ein Dorn in ihrer Seite... Ein kleiner geistreicher Stachel, gefertigt aus einem Knochen. Sie wird feststellen, dass es sich um einen Plan handelt, eine Karte... ihren persönlichen Vergil, den Führer in ihre private Hölle."
Der Provost sah den Klienten für eine Weile an. "Wie Sie wünschen. Betrachten Sie es als erledigt."
[...]
(Kapitel 17)

Autor:Dan Brown
Kategorie:Thriller
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2014
Seiten:686
Verlag:Bastei Lübbe (Kindle Edition) 
ISBN:978-3-8387-3026-4

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:2
Handlung:3
Charaktere:1
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:1
Gesamteindruck:2-

Mittwoch, 29. Juni 2016

No. 177 - "Blick auf Weitersburg"

Langsam versuche ich wieder ins Cachen einzusteigen. Mit einem kleinen Baby, fällt es mir echt schwer, Caches zu finden die mich aktuell nicht überfordern...

Dieser Cache war super einfach - das hab sogar ich hinbekommen :)
Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich vor Ewigkeiten hier schon einmal gesucht habe und nichts fand. Da muss ich wohl blind gewesen sein, der Cache war nämlich sehr leicht zu finden...

Hat mir Spaß gemacht. Sollte ich wiederholen...


GC2J1VP - "Blick auf Weitersburg" - Koblenz - D

Montag, 20. Juni 2016

Einladungen zur Taufe gebastelt


So sahen die Taufeinladungen zur Taufe von meinem Sohn aus. Die Taufe hat an Ostern stattgefunden und war sehr schön - vielen Dank nochmal an Alle, die diesen Tag mit uns verbracht haben. LG

Samstag, 18. Juni 2016

"Happy Bird-day" Karten mit Hero Arts Stempeln


Diese Karten habe ich mit einem wunderschönen Hero Arts Stempel Set gebastelt, dem Layering Set "Bird & Branch". Mit den Farbkombinationen habe ich mich ein wenig ausgetobt.In dem Set sind auchnoch kleine Blüten enthalten, die ich hier aber nicht verwendet habe...
Die Layering Technik macht super viel Spaß - so werden die Stempelmotive noch viel facettenreicher!

Mittwoch, 1. Juni 2016

No. 176 - "Der Kagstein"


...seit langer Zeit endlich mal wieder cachen gewesen - an meinem Geburtstag :-)

Hat super viel Spaß gemacht. Auch die alte Heimat wieder zu sehen war schön. Ein Haustierchen habe ich auch von dort mitgebracht - eine Zecke. Naja, die bin ich schnell wieder losgeworden...

Oben seht ihr die tolle Aussicht vom Kagstein!


GC618M1 - "Der Kagstein" - Hürben (Baden-Württemberg) - D

Dienstag, 26. April 2016

Rachel Joyce - "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey"

Bildquelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Rachel Joyce (geb. 1962 in London) wird zunächst als Schauspielerin in der Royal Shakespeare Company bekannt, bevor sie beginnt Hörspiele zu schreiben.
In ihrem Bestseller "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey" verarbeitet sie die Gedanken an ihren an Krebs gestorbenen Vater.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Harold ist erst seit kurzem in Pension. Als ihn ein Brief von seiner alten Kollegin, Queenie, erreicht, beschließt erhofft zu ihr zu gehen - zu Fuß einmal quer durch England. Kann er sie so vor ihrem Tod bewahren? Queenie geschrieben, dass es keine Hoffnung mehr für sie gibt. Er will dass sie durchhält bis er bei ihr ankommt.

Meinung:
Der Roman ist für mich schwierig zu bewerten. Mir kommt es so vor, als gäbe es verschiedene Abschnitte, die sich gänzlich von einander unterscheiden.
Während des ersten Drittels wollte ich das Buch ein paar Mal weglegen, weil es mir zu depressiv oder melancholisch erschien. Später strahlt die Atmosphäre eine sehr hoffnungsvolle Aura aus. Am Ende bin ich doch überrascht von teilweise recht realistischen Szenen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe, da das Buch die meiste Zeit doch recht kitschig erscheint.

Jetzt bin ich mir aber nicht sicher ob ich diese unterschiedlichen Eindrucks positiv oder negativ bewerten soll. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es mir insgesamt doch ganz gut gefällt. Man bekommt auf jeden Fall auch Lust einfach drauf los zu wandern.

Ich muss zum Inhalt aber noch mehr Kritik äußern. Die ganze Geschichte mit Harolds Sohn, David, kommt mir dich recht konstruiert vor. So, als ob das nur nötig war um Drama zu veranstalten und den Roman dadurch interessanter zu gestalten. Für mich war das unnötig - Harolds Gedanken um seine Frau und seine Ehe würden mir an dieser Stelle ausreichen. Wie gesagt, der Roman ist schwierig zu bewerten.

Der Stil und die Sprache gefallen mir wiederum sehr gut. Das Buch macht Lust auf lange Wanderungen durch die Natur. Außerdem stellt man sich vor, wie schön es ist unterwegs interessante Leute kennen zu lernen.

Fazit:
Sehr voraussehbare Lektüre, die aber Lust auf einen England-Trip macht...

Zitat:
Harold starrte auf das Band der Straße, das vor ihm lag, auf die finstere Mauer des Dartmoor-Massivs und auf die Segelschuhe an seinen Füßen. Er fragte sich, worauf er sich um Himmels willen gerade eingelassen hatte.
[...]
(Poition 246, Kapitel 2)

Autor:Rachel Joyce 
Kategorie:Erzählung, Reise 
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:400
Verlag:Fischer (e-books)
ISBN:978-3-10-402075-4  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:1
Charaktere:2
Spannung:2
Humor:3
Fantasie:2
Gesamteindruck:2+

Mittwoch, 13. April 2016

Alex Flinn - "Beastly"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Alex Flinn, geb. 1966 in New York, lernte schon mit drei Jahren Lesen und wollte bereits mit Fünf Schriftstellerin werden. Für Recherchen absolvierte sie u.a. eine Schauspielschule und eine Gesangsausbildung. Heute ist sie eine vielfach preisgekrönte Jugendbuchautorin, die Märchen ganz besonders liebt und zahlreiche Bücher erfolgreich veröffentlicht hat. Sie lebt in Miami, Florida, USA.
(Quelle: amazon)

Inhalt/Über das Buch:
Kyle ist 17, Reich und eingebildet. Nachdem er ein Mädchen total verarscht, verwandelt sie ihn in ein hässliches Biest - sie ist eine Hexe. Er kann sich nur dann zurückverwandeln, wenn er innerhalb von zwei Jahren ein Mädchen findet, dass sich in ihn verliebt. Aber er muss sich auch umgekehrt verlieben. Nur - wie geht das?

Meinung:
"Die Schöne und das Biest" neu erzählt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß, dass die Geschichte ursprünglich nicht von Disney ist, aber so habe ich sie kennen gelernt. Mir, als großer Disney Fan, hat die Adaption sehr gut gefallen. Klar - ich wusste schon wie es ausgeht, das hat der Gischte aber nicht seinen Charme geraubt.

Die Story ist schön für Jugendliche aufgemöbelt. Der Stil passt super in die heutige Zeit. Durch die eingeschobenen Chat-Passagen wird alles nochmal etwas aufgelockert. Gefällt mir sehr gut.

Aus meiner Sicht handelt es sich nicht um ein literarisches Meisterwerk. Aber man merkt dem Roman an, das alles gut recherchiert ist und es lässt sich flüssig runterlesen. Klar, der Protagonist hat mal wieder keine Geldsorgen. Das macht alles viel einfacher. Es wäre eine schöne Herausforderung gewesen, das Biest mal arm werden zu lassen. Hätte er dann auch das Herz seiner liebsten erobern können...?

Fazit:
Ein kurzweiliges Märchen, besonders geeignet für echte Disney Fans, wie mich :)

Zitat:
Ich musste daran denken, was Kendra gesagt hatte. Aber, na und? Die Leute wollten was "Heißes" sehen, nicht jemanden, der potthässlich ist. Das lag in der menschlichen Natur. Was war daran so falsch?
[...]
(Teil 1 - Der Prinz und die Hexe; Kapitel 3)

Autor:Alex Flinn
Kategorie:Fantasy / Märchen / Jugendbuch 
Erstveröffentl.:2007
Ausgabe von:2010
Seiten:337
Verlag:Baumhaus (Kindle Edition)
ASIN:B004ROT9DY  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:3
Charaktere:2
Spannung:3
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck:3

Freitag, 8. April 2016

Birthday-Ballons von SU



Diese Geburtstagskarten habe ich mit dem diesjährigen Sale-A-Bration Set "In Partystimmung" von Stampin' Up! gewerkelt (die Luftballons alle per Hand ausgeschnitten). Ich habe direkt ein paar gemacht, dafür alle mit unterschiedlichen Farben...

Donnerstag, 7. April 2016

Lynn Raven - "Blutbraut"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Die 1971 in den USA geborene Lynn Raven (alias: Alex Morrin), arbeitet ca. 10 Jahre als Journalistin in Deutschland, bevor sie wieder in die USA zieht um dort als Autorin zu arbeiten.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Lucinda ist ihr ganzes Leben geflohen - vor Vampiren. Jetzt wird sie aufgestöbert und landet in einer Vampi-Villa. Sie soll die Blutbraut für ihn werden. Doch warum sagt er dauernd, dass sie jetzt in Sicherheit ist?

Meinung:
Nach einer Empfehlung von meiner Freundin Sabine, habe ich nun endlich diesen netten Vampirroman gelesen.

Der Stil des Romans gefällt mir Super gut. Das Buch ist spannend geschrieben. Trotz der mehr Mals vorkommenden spanischen wörtlichen Rede / Ausdrücke, lies es sich sehr flüssig lesen und war kurzweilig. Das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht.

Schade, dass die Story an manchen Stellen etwas zu wünschen lässt und leider auch sehr voraussehbar ist. So richtig einfallsreich ist die Geschichte nicht. Hier hätte ich mir mehr Ideenreichtum gewünscht.
Leider stehen dem auch noch einige Szenen gegenüber, die man sich echt hätte sparen können, da sie die Geschichte in keiner Weise weitergebracht hat.

Außerdem freut es mich zwar, dass die Geschichte eigentlich recht abgeschlossen ist, aber man merkt, dass sich hieraus auch noch weitere Bände entwickeln lassen könnten. Es bleiben einige Fragen offen und nicht alles ist zum Schluss geregelt. Für mein Gefühl ist der Roman eher darauf angelegt, als Auftakt zu einer Serie zu dienen. So wirkt besonders das Ende auf mich sehr konstruiert.
Zurzeit habe ich auch überhaupt keine Lust auf Mehrteiler. Aber dafür kann das Buch ja nichts ;-P

Insgesamt gefällt mir der Stil gut, auch wenn unsere Heldin teilweise etwas zu wehleidig rüber kommt, bzw. sie sich für mich zu sehr in ihrem Leid aufgeht.

Für mich war das Buch für Zwischendurch ganz gut, ist aber auch nichts, dass man gelesen haben muss.

Fazit:
Netter Vampirroman für Zwischendurch.

Zitat:
[...]
Ein Bett. Ich wurde darauf abgesetzt. Hörte mich keuchen. Eine Hand strich über mein Haar.
"Ganz ruhig, mi corazón. Du bist auf Santa Reyada. Alles ist gut. Du bist in Sicherheit. Niemand wird dir wehtun." Er. Ich wimmerte. Schob mich weg von ihm. Kroch ans Kopfende. Presste die Fäuste vor den Mund. Wiegte mich vor und zurück.
Knurren. Ich kauerte mich zusammen. Stimmen bei der Tür.
[...]
(Kapitel 7, Position 1351)

Autor:Lynn Raven
Kategorie:Fantasy
Erstveröffentl.:2011
Ausgabe von:2011
Seiten:737
Verlag:cbt (Kindle Edition)
eISBN:3-641-07081-6

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4+
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3

"Home"-Lettering



Dieses "Schild" habe ich meiner Freundin, Sabine, für die neue Wohnung gemalt (Faber-Castell artist pen und Aquarellfarben). Die Farben sind in Realität noch ein bisschen intensiver, aber man bekommt trotzdem einen Eindruck.
Das "Home" ist nur etwas kleiner als DIN A4, also recht groß. Über die Buchstaben habe ich nochmal eine leichte Schicht Wasser mit Ranger Perfect Pearls gegeben, was man auf dem Foto leider nicht erkennen kann - seitlich sieht man dann einen ganz leichten Glitzerschimmer :-)

Ich dachte gar nicht, dass sie es auch aufhängt, aber sie hat es sich in die Küche gehängt *freu*

Freitag, 1. April 2016

"Bon Voyage"-Karte


Diese Karte habe ich meiner Freundin Sabine gebastelt, um ihr eine gute Reise nach Neuseeland zu wünschen. Leider ist die Karte nie bei ihr angekommen!! Vielleicht hat sie jemand geklaut - weil die Karte etwas dicker geworden ist, hätte mein meinen können, es befände sich Geld im Umschlag...
Sehr schade :(

Sonntag, 27. März 2016

Andrea Maria Schenkel - "Finsterau"



Über den Autor:
Die dreifache Mutter Andrea Maria Schenkel schreibt nach eigenen Angaben schon immer kurze Geschichten, hat sich aber nie getraut diese veröffentlichen zu lassen.
2006 gelingt ihr dann im Alter von 44 Jahren der plötzliche Durchbruch mit ihrem Roman-Debüt "Tannöd".
(Quelle: Stern-Interview "Bestseller kann man nicht planen", 9.8.2007)

Inhalt/Über das Buch:
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges kehrt die junge Afra in ihr ärmliches Elternhaus zurück - schwanger. Die Schande ist groß, dennoch kommt sie bei den Eltern unter. Wenige Jahre später wird sie tot aufgefunden. Erschlagen vom eigenen Vater...?

Meinung:
Ein weiteres Buch von Andrea Maria Schenkel, das von dem Dialekt der Figuren lebt. Der Dialekt des Bayrischen Walds wird meiner Meinung nach gut aufgegriffen, dennoch fällt mir besonders am Anfang auf, dass die Sprache doch etwas konstruiert ist: es scheint mir unrealistisch, dass zwei Personen die sich unterhalten innerhalb von wenigen Seiten drei verschiedene Worte für die Bezeichnung eines Vagabunden benutzen...
Ansonsten gefällt mir der Stil sehr gut, auch wenn ich gestehen muss, dass ich das ein oder andere Wort nachlesen musste - was ja mit dem eBook super einfach geht :-)

Die Geschichte finde ich auch gut aufgebaut und auch spannend, obwohl man als Leser doch schnell sehr schnell dahinter steigt, was hier wirklich passiert ist - aus meiner Sicht gibt es keine überraschenden Wendungen. Tatsächlich finde ich das Ende des Romans etwas abrupt - ich wurde regelrecht vom Schluss überrumpelt.

So empfinde ich das Buch weniger als ausgereiften Krimi, sondern mehr als interessante Sprach- und Gesellschafts-Erzählung. Für mich hätte die Geschichte ruhig noch ein bisschen weiter, oder tiefer, erzählt werden können.

Insgesamt gefällt mir der Roman ganz gut, ist für mich aber auch nichts besonderes (ich wiederhole an dieser Stelle nochmal, dass ich kein Fan von Krimis und Thrillern bin)...

Fazit:
Für Zwischendurch nett, aber auch nicht mehr...

Zitat:
[...]
"Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal..."
Er konnte sich nicht erinnern. Auch wenn er sich noch so sehr anstrengte, es blieb verschwunden. Als hätte er in seinem Kopf ein großes schwarzes Loch, und wenn er nur einen Moment nicht aufpasste, verschwanden alle seine Gedanken und Erinnerungen darin. Er ging weiter auf und ab und stemmte sich gegen das Vergessen.
(Position 150, 13%)

Autor:Andrea Maria Schenkel 
Kategorie:Krimi
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:126
Verlag:Hoffmann und Campe (Kindle Edition)
ASIN:B00745YY6K 

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:2
Spannung:2
Humor:2+ 
Fantasie:2
Gesamteindruck:2

Donnerstag, 24. März 2016

Frau Freitag - "Chill mal, Frau Freitag"



Über den Autor / Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:
Die Autorin „Frau Freitag“ ist Lehrerin für Englisch und Kunst an einer Integrierten Sekundarschule in Berlin-Neukölln.Laut Tagesspiegel ist sie Berlinerin.In einem Radio Eins-Interview im Juni 2012 bestätigt sie, dass sie in Neukölln (Berlin) arbeitet.
(Frau Freitag ist Jahrgang 1968; Geburtsort und bürgerlicher Name sind unbekannt; sie ist Lehrerin, Bloggerin und Autorin.)

Inhalt/Über das Buch:
Frau Freitag berichtet über ihren Berufsalltag als Englisch- und Kunst-Lehrerin einer Gesamtschule in Berlin. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit ihrer eigenen Klasse, deren Schüler ihr offensichtlich sehr ans Herz gewachsen sind.

Meinung:
Zum Glück betont Frau Freitag immer wieder, wie sehr sie ihren Beruf und ihre Schüler liebt. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, dass sie alles um sie herum langsam in den Wahnsinn treibt. Teilweise wirken ihre Beschreibungen als starke Übertreibungen, dabei ist dem Leser jedoch bewusst, dass sie alles ganz ernst meint. Das unterstreicht ihre Liebe am Beruf, denn schnell wird klar, dass sie sonst schon alles hingeworfen hätte.

Obwohl die Schüler oft nerven, hat sie doch immer ein Herz für sie und lässt auch Kränkungen manchmal sehr nah an sich heran kommen.

Durch ihre Schilderungen entsteht beim Leser ein Bild, dass unser Schulsystem zum Teil in keinem guten Licht dastehen lässt. Zwar wird auch deutlich, dass man hier nicht alle Schulformen über einen Kamm scheren kann, dennoch hinterlässt der Roman an vielen Stellen keinen guten Eindruck von Schule, Lehrern, Eltern und Schülern.

Frau Freitag versteht es sehr gut den Slang ihrer Schüler aufzugreifen und das Verhalten der Schüler lustig, aber auch äußerst verharmlost, darzustellen. Das macht den Roman komisch und einfach zu lesen, insgesamt recht unterhaltsam. Nur gegen Ende kamen mir die Szenen wie eine ständige Wiederholung der gleichen "Kriegsschauplätze" vor. Daher wurde es mir am Ende auch etwas langweilig. Gut, dass das Buch nur sehr kurz ist. Das reicht mir in diesem Stil auf jeden Fall.

Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Lehrer so sind. Dabei hört es sich bei Frau Freitag ein bisschen so an, als ob alle "Vollblut-Lehrer" keine Freizeit mehr haben, nur Lehrer als Freunde haben und auch sowieso nur an die Schule denken. Dass kann ich einfach nicht glauben. Ich weiß von befreundeten Lehrern, dass sie sehr wohl auch ein Privatleben haben und sich nicht alles nur um die Schüler dreht - dennoch lieben sie ihren Beruf.

Für mich wirkt der Roman sehr abschreckend hinsichtlich des Lehrer Berufs. Mir kommt es so vor, als ob Frau Freitag extra alles sehr dramatisch, nervenaufreibend und anstrengend darstellt. Vielleicht auch, um die Lehrer insgesamt wieder in ein besseres Licht zu rücken, weil sie den Stress aushalten.

Leider ist der Roman auch nicht besonders gut geschrieben und wirkt sehr tagebuch-/blog-artig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weitere Bücher von ihr lesen werde...

Fazit:
Unterhaltsames Schul-Chaos, aber sehr übertrieben und recht einseitig dargestellt.

Zitat:
Wäre ich Frau D! Soost wäre alles leichter: "Das ist dein Traum. Du willst hier gewinnen. Du willst ein Teil von Popstars sein. Fang jetzt verdammt noch mal an zu arbeiten!" Ich möchte auch nach jeder Stunde einen Schüler aus dem Kurs rausschmeißen dürfen: "Tja, Samira, die anderen waren einfach besser als du. Dein Leben geht weiter, aber nicht hier." Und dann könnten sie sich heulend in den Armen liegen und theatralisch verabschieden. Ich hätte auch feuchte Augen bei einigen, bei manchen würde ich innerlich hämisch grinsen.
[...]
(46%)

Autor:Frau Freitag
Kategorie:Gesellschaft, Erfahrungen, Biographie
Erstveröffentl.:2011
Ausgabe von:2011
Seiten:340
Verlag:Ullstein (Kindle Edition)
ISBN:978-3-8437-0033-7  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:2
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck:2+

Sonntag, 20. März 2016

Willkommen im Leben


Diese Karte zur Geburt habe ich vor einiger Zeit für eine Freundin gewerkelt, die kurz vor mir ein süßes Baby bekommen hat...

Mittwoch, 16. März 2016

Men Birthday Wishes


Diese Karte habe ich bereits vor zwei Jahren einem Freund zum Geburtstag geschenkt. Es fällt mir immer schwer Karten für Männer zu basteln...

Mittwoch, 9. März 2016

Kleine Grüße für Käufer


Zurzeit verkaufe ich auf ebay Kleinanzeigen ein paar alte Bastelsachen , die ich kaum oder gar nicht benutze. Den Umschlägen habe ich diese kleinen Grüße beigelegt - heute auch noch mit Werbung für meinen Blog versehen, obwohl es mir darum gar nicht ging...
Hoffe, die Käufer freuen sich über die kleine Nettigkeit :-)

Dienstag, 8. März 2016

Duplo Give-Away


Die Video-Anleitung für dieses kleine Geschenklein gibt es hier.
Ich habe es meiner lieben Kollegin geschenkt, die mir vorher was tolles mitgebracht hat ;-)

Montag, 7. März 2016

Stampin'Up! Stempelkissenturm für 10 Stück


Diesen Turm für Stempelkissen von Stampin'Up! habe ich nach dieser Anleitung hier, von born2stamp gemacht. Hat super geklappt. Jetzt überlege ich nur noch, ob ich noch einen kleinen Sockel bastel, denn das unterste Stempelkissen bekomme ich nur sehr schwer gegriffen...

Irgendwann will ich mir aber einen größeren Turm basteln, wo ich später auch die passenden Marker unter bekomme. Dieser wird aber dann aus Holz oder Graupappe. Mal sehen...

Sonntag, 6. März 2016

Kleeblätter zum Geburtstag



Den Stempel für diese Geburtstagskarte konnte ich beim Ausverkauf von Whiff of Joy ergattern...
Coloriert mit Copic Ciaos (ich überlege immer noch, ob ich sie evtl. verkaufen will).

Samstag, 20. Februar 2016

Karten-Box - ganz einfach!


Fünf Reiter selbst gemacht, mit günstigem Papier aus dem Action Markt dekoriert...
Hier ist noch Platz für viele Karten, die wir dann verschenken können.

Freitag, 5. Februar 2016

Kleine "gute Besserungs-Grüße"


Nach dieser Idee/Anleitung von JayJay für Minikarten, habe ich für meine Freundin die zurzeit im KH liegt, eine kleine Karte gebastelt...

Mittwoch, 3. Februar 2016

TriShutterCard in sw


Diese TriShutterCard habe ich letzte Woche einem Freund zum Geburtstag geschenkt.

Gebastelt ist diese Karte nach diesem sehr schönen Erklärvideo hier.

Dazu habe ich eine IKEA-Gutscheinkarte geschenkt, die man super in die entstandene Lasche rechts (rotes Band) reinstecken konnte.

Dienstag, 2. Februar 2016

Bunte Gute-Besserungs-Karte


Eine kleine Gute-Besserungs-Karte, die ich vor einiger Zeit gewerkelt habe.
Der Eulen-Stempel ist von Bettys Creations.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Erste Zentangle Versuche


Mit Zentangle habe ich bereits vor über einem Jahr angefangen. Das Zeichnen der Formen, begrenzt auf einen bestimmten Bereich, macht echt Spaß. Es wirkt tatsächlich entspannend!

Ich hatte mir damals das Buch 1 x täglich Zentangle gekauft. Das ist Gold wert.

Dienstag, 19. Januar 2016

Spiele-Beutel genäht


Diese Beutel (~10x15cm) habe ich vor einiger Zeit genäht (ohne Vorlage), weil uns ständig Beutel für Marker, usw., fehlen...

Montag, 18. Januar 2016

Schmetterlinge zum 50. Geburtstag


Diese Karte hatte ich schon vor ein paar Jahren einer Kollegin zum 50. Geburtstag geschenkt...

Die Schmetterlinge sind gestanzt und geprägt mit einem Cuttlebug Folder.

Sonntag, 17. Januar 2016

Mobilè aus Playmais


Gestern habe ich ein einfaches Mobilè aus Playmais gebastelt. Wir haben es über dem Wickeltisch aufgehängt. Jonas hat große Augen gemacht :-)

Montag, 11. Januar 2016

Fröschliche Geburtstagswünsche



Hier seht ihr eine einfache Geburtstagskarte, die ich schon vor ein paar Jahren für eine Kollegin gebastelt habe und nur noch nicht gebloggt hatte...

Die Frösche sind von einer Serviette die ich mit Servietten-Technik auf Papier gebracht habe und dann mit dicken Klebepads auf der Karte montiert habe.

Sonntag, 10. Januar 2016

Geldbörse à la Pattydoo


Hier bei Pattydoo gibt es das kostenlose Schnittmuster für diese einfache Geldbörse...
Mit zugehörigem Video von Pattydoo/DaWanda!

Dafür habe ich mir sogar extra das vorgeschlagene Material gekauft - SnapPap. Das ließ sich auch ganz gut verarbeiten/nähen, nur müsste ich das nächst Mal die Fadenspannung umstellen, wenn weniger Lagen aufeinander liegen.

Das Ergebnis finde ich ganz schön (die Front habe ich einfach noch bestempelt). Was mich etwas stört ist der Kam Snap mit dem ich das Kleingeldfach verschlossen habe - der ist im Verhältnis zu dick, so dass EC-Karte usw. eventuell gedrückt/beschädigt werden könnte. Für mich also keine optimale Lösung.
Werde das Schnittmuster aber auch einfach mal mit "normalem" Stoff ausprobieren.

Die Anleitung ist auf jeden Fall sehr einfach und Verständlich.

Dienstag, 5. Januar 2016

Geburtstagskarte mit bunten Streifen


Hier seht ihr eine einfache Geburtstagskarte, die ich schon vor ein paar Jahren für eine Kollegin/Kollegen gebastelt habe und nur noch nicht gebloggt hatte...

Sonntag, 3. Januar 2016

Terry Pratchett - "Die gemeine Hauskatze"



Über den Autor:
Der 1948 in England geborene Bestsellerautor war einer der bekanntesten Fantasy-Schriftsteller unserer Zeit.
Bereits im Alter von 13 Jahren veröffentlicht er seine erste Geschichte.
Zunächst arbeitet er als Journalist und Verlagsleiter, bevor er seit 1987 vollständig von der Schriftstellerei leben kann.
Seine Scheibenwelt-Romane gehören zu den meist gelesenen Fantasy-Büchern überhaupt.
Er stirbt 2015 an den Folgen seiner Alsheimer Erkrankung, die er bereits 2007 an die Öffentlichkeit brachte.
Sir Terence David John Pratchetts Bücher wurden rund 85 Millionen Mal verkauft.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Terry Pratchett erläutert den Unterschied zwischen echten und unechten Katzen. Er erklärt wie man echte Katzen erkennt und einordnen kann...

Meinung:
Terry Pratchett scheint mir ein echter Katzenliebhaber zu sein. Auch mit "Maurice, der Kater" hatte er 2001 sein Verständnis für Katzen offenbart.

Bei "Die gemeine Hauskatze" handelt es sich um eine unterhaltsame Analyse über Katzen und indirekt auch über ihrer Halter. Das Buch lässt erkennen, dass er selbst viele Erfahrungen mit Katzen gesammelt hat. Auf anschauliche Weise zähltet alle Charaktereigenschaften und Spleens auf, die eine normale Katze vorweist.

Das Buch lässt sich schnell lesen. Zum Glück verwendet pratchett kaum Fußnoten, mit denen er es manchmal in seinen Romanen etwas übertreibt.

Für Katzenliebhaber ist das Buch äußerst empfehlenswert. Jemand der noch nie eine Katze hatte, wird wahrscheinlich wenig Freude damit haben. Wer Katzen kennt, erkennt hier auch viel wieder.

Auch zu erwähnen: sie netten Comics von Gray Jolliffe, die das kleine "Katzenlexikon" noch unterstreichen.

Fazit:
Ein amüsantes Kompendium unserer Hauskatzen, dass jedem Katzenliebhaber gefallen wird.

Zitat:
Nasser Zement

Ein beliebtes und einfaches Katzenspiel, das - wie Archäologen herausgefunden haben - so alt ist wie der nasse Zement. Das Ziel besteht darin, nassen Zement zu finden und dann darüber zu laufen. Dabei gibt es natürlich unterschiedliche Grade der Geschicklichkeit. Die höchste Punktzahl erhält die Katze, die über Zement läuft, der noch so frisch ist, dass hinterher ein hübsches Muster aus Pfotenabdrücken darauf zu sehen ist, der aber bereits zu hart ist, um diese wieder glatt streichen zu können.
[...]
(Seite 83, Kapitel: "Katzenspiele")

Autor(en):Terry und Lyn Pratchett
Kategorie:Unterhaltung / Anekdoten
Erstveröffentl.:1989
Ausgabe von:2005
Seiten:162
Verlag:Goldmann
ISBN:3-442-45557-7

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck:3